- zehn Zutaten insgesamt
- Wacholderbeeren an erster Stelle
- ohne Zusatz von Salz
- vorher andrücken oder mörsern
- von Hand gemischt in Berlin
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foodie & friends Bio Wildgewürz ohne Salzzusatz, 30 g
Eine Wildmischung ohne Salz ist eine bewusste Entscheidung: Sie lässt dem Koch die Kontrolle über die Salzmenge und erlaubt, grosszügig zu würzen, ohne dass etwas versalzen wird.
Wacholder ist botanisch keine Beere
Die Wacholderbeere ist ein Zapfen: Die Schuppen des weiblichen Zapfens verwachsen fleischig miteinander und bilden erst im zweiten oder dritten Jahr die blau bereifte Kugel. Wacholder ist ein Nadelgehölz, und das schmeckt man – die harzig-waldige Note stammt von Pinen und Myrcen, denselben Terpenen wie in Kiefernnadeln. Als Gewürz wird allein der Gemeine Wacholder verwendet.
Andrücken, sonst passiert nichts
Ganze Wacholderbeeren geben im Topf wenig ab, weil das Aroma unter der zähen Haut sitzt. Ein kurzer Druck mit der Messerklinge oder ein paar Stösse im Mörser öffnen sie. Dasselbe gilt für den Piment an zweiter Stelle.
Die warme zweite Hälfte
Wacholderbeeren, Piment, Rosmarin, Thymian, Majoran, Lorbeer, Pfeffer, Kardamom, Zimt, Nelke. Die ersten sechs sind die erwartbare Wild-Linie; Kardamom, Zimt und Nelke am Ende sind es nicht. Sie ziehen die Mischung in Richtung der Aromen aus Rotweinsaucen, Preiselbeeren und dunklen Brühen.
Wacholder und der Gin
Dieselbe Beere ist die Pflichtzutat des Gin: Ohne Wacholder darf ein Destillat in der EU diesen Namen nicht tragen. Wer den harzigen Grundton eines Gin Tonic kennt, kennt damit auch die Richtung, die diese Mischung einem Schmorgericht gibt – nur ohne die Zitrus- und Gewürznoten, die in einem Gin dazukommen.
Ganze Gewürze brauchen Zeit
In dieser Mischung stecken fast nur harte, getrocknete Teile: Beeren, Zapfen, Rinde, Blütenknospen, Blätter. Solche Gewürze geben ihr Aroma langsam und über Stunden ab und vertragen die lange Garzeit eines Schmortopfs ohne Verlust. Genau umgekehrt als bei weichen Blattkräutern gilt hier: früh zugeben, lange ziehen lassen, am Ende nichts mehr nachlegen.
Nicht nur Wild, ohne Salzzusatz
An Rotkohl und Sauerkraut, in Schmorgerichten und dunklen Saucen, an Pilze, Kürbis und Rote Bete, in Linsen- und Bohnengerichten, in Beizen, an Pflaumen und Birnen, in Glühwein. Weil kein Salz enthalten ist, lässt sich die Mischung auch in bereits gesalzene Grundlagen geben.
Herkunft und Herstellung
Die Rohstoffe stammen aus Deutschland, Griechenland und Sri Lanka. Gemischt und abgepackt wird von Hand in der Manufaktur von foodie & friends in Berlin. Kann Spuren von Senf enthalten.
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foodie & friends Bio Wildgewürz ohne Salzzusatz, 30 g Produktdetails
Bio Wildgewürz ohne Salzzusatz, 30 g
Wacholderbeeren*, Piment*, Rosmarin*, Thymian*, Majoran*, Lorbeer*, Pfeffer*, Kardamom*, Zimt*, Nelke*.
*aus kontrolliert ökologischer Erzeugung
30 Gramm (g)
Für 500g Fleisch benötigen Sie ca. 1 TL Gewürzmischung. Wer ein intensieveres Aroma von Wacholder und Piment wünscht, kann auch die Dosis erhöhen.
Dirk Siemenowski, Am Vierling 14, 14163 Berlin, Deutschland
DE-ÖKO-070
Die enthaltenen Zutaten stammen aus EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft
Durch wechselnde Herkunftsländer kann die EU-Bio Auslobung am Produkt variieren.
Trocken lagern
Das Mindesthaltbarkeitsdatum des aktuellen Lagerbestands ist 30.11.2027 oder länger
FFR-WLDG
4260404393542
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Ist Salz enthalten?
Warum Wacholder andrücken?
Nur für Wild?
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