Vielfältige Pflanzenpower: Cistus, Echinacea & Holunder
Cistus-Tee, Echinacea-Tropfen und Holunder-Produkte im Überblick
Drei Pflanzen, drei Herkunftsgeschichten: Die Zistrose wächst als niedriger, harzig duftender Strauch rund ums Mittelmeer, der Sonnenhut kommt ursprünglich aus den Prärien Nordamerikas, und der Schwarze Holunder steht bei uns an Waldrändern, Hecken und in vielen Gärten. Alle drei landen in der Teetasse, in Flüssigauszügen oder als Saft. Was in dieser Kategorie nebeneinanderliegt, lässt sich deshalb am besten nach Pflanze und Darreichungsform sortieren.
Cistus-Tee und Cistus-Tropfen: herb, harzig, mit Ziehzeit
Cistus, auch Zistrose genannt, liefert die Blätter für einen Tee, der herb und leicht erdig schmeckt. Verantwortlich dafür sind Gerbstoffe: Je länger der Beutel zieht, desto kräftiger wird der Geschmack. Wer es milder mag, hebt ihn früher heraus. Salus führt den Bio Cistus Kräutertee im Filterbeutel und eine Variante mit Salbei, bei der die würzige Note des Salbeis den Cistus-Geschmack rundet. Neben dem Tee gibt es Cistus-Tropfen von Salus, einen Flüssigauszug im 100-ml-Fläschchen, den du nach der Packungsangabe dosierst und zum Beispiel in ein Glas Wasser tropfst. Ob der Auszug mit Alkohol hergestellt wurde, nennt die Packung.
Echinacea im Sortiment: Tee, Tropfen, Lutschtabletten und Saft
Echinacea ist der botanische Name des Sonnenhuts, dessen Wurzel, Kraut und Blüte je nach Produkt verarbeitet werden. Welcher Pflanzenteil in einem Artikel steckt, steht bei jedem Produkt einzeln. Bei uns findest du Echinacea in vier Formen:
- Tee: Higher Living mit Kirsche, Pukka kombiniert Echinacea mit Holunderbeere
- Tropfen: Salus mit Sonnenhut-Wurzel im 100-ml-Fläschchen
- Lutschtabletten und Tabletten: Bio-Lutschtabletten von Hoyer, Tabletten und Halspastillen mit Salbei von A. Vogel
- Heilpflanzensaft: Schoenenberger im 0,2-Liter-Fläschchen
Bei den Tropfen, Tabletten und Pastillen lohnt ein Blick auf die Einstufung: Je nach Produkt handelt es sich um Nahrungsergänzung oder um ein registriertes Arzneimittel. Beim Arzneimittel gehört die Packungsbeilage dazu, und sie wird vor der ersten Anwendung gelesen. Der Tee dagegen ist ein Lebensmittel.
Holunder: Beere, Blüte und der Unterschied beim Verzehr
Beim Holunder lohnt es sich, zwischen Blüte und Beere zu unterscheiden. Die Blüten erscheinen im Frühsommer und kommen vor allem in Sirup und Tee zum Einsatz. Die dunklen Beeren reifen im Spätsommer. Rohe Beeren, Blätter und Stiele sind nicht zum Verzehr gedacht; Holunder gehört erhitzt, so wie es bei Saft, Sirup und Heißgetränken geschieht. Bei greenist stehen Holunderprodukte meist in Kombination: Pukka verbindet Holunderbeere und Echinacea in einem Bio-Tee, A. Vogel bietet ein Heißgetränk mit Holunder an, das du in einer 100-ml-Flasche bekommst und nach Packungsangabe zubereitest.
So findest du die passende Form
- Für die Teestunde: Beutel oder Heißgetränk, mit Ziehzeit nach Packung
- Für unterwegs: Lutschtabletten und Tabletten, die in jede Tasche passen
- Zum Dosieren nach Maß: Tropfen, die du in Wasser gibst
- Für Saftliebhaber: Heilpflanzensaft, der auch ohne Zubereitung auskommt
Für Kinder, Schwangere und Stillende gilt bei Pflanzenpräparaten ganz allgemein: erst die Packungsangabe lesen, im Zweifel in der Apotheke nachfragen. Dasselbe gilt, wenn regelmäßig Medikamente eingenommen werden.
Das Sortiment in dieser Kategorie ist überschaubar, und das schreiben wir lieber hin, als es größer wirken zu lassen. Fehlt dir eine Marke oder eine Form, sag uns Bescheid, wir schauen, was sich machen lässt.