Harmonie und Würze aus der Ayurveda-Küche
Ayurvedische Gewürze in Bio-Qualität: von Trikatu bis Chai
Ayurveda ist keine Gewürzmarke, sondern eine alte indische Lehre vom Essen, und sie denkt in Geschmack und Temperatur: Was wärmt, was kühlt, was braucht es im Winter mehr? Bei greenist stehen Einzelgewürze neben Mischungen, die nach überlieferten ayurvedischen Rezepturen zusammengestellt sind.
Einzelne ayurvedische Grundgewürze: Kurkuma, Koriander, Muskat
Wer neu einsteigt, kauft am besten erst einzelne ayurvedische Grundgewürze. Bei greenist sind das zum Beispiel gemahlener Kurkuma, Koriander ganz und gemahlen sowie Muskatnüsse am Stück. Kurkuma schmeckt erdig und leicht bitter und färbt alles gelb, auch Schneidbrett und Fingernägel. Koriandersamen duften zitronig-süßlich und kommen am besten zur Geltung, wenn man sie kurz trocken röstet und erst dann mahlt. Muskatnuss kauft man ganz und reibt sie frisch: Wenige Striche über die Reibe genügen.
Doshas ausgleichen mit Gewürzen: wie die Lehre Mischungen ordnet
Die ayurvedische Lehre kennt drei Doshas, Vata, Pitta und Kapha, und ordnet ihnen Geschmacksrichtungen, Jahreszeiten und Lebensmittel zu. „Doshas ausgleichen mit Gewürzen“ ist die geläufige Formel dafür; wir nutzen sie hier als Ordnungssystem für Aromen. Wer sich daran orientiert, sucht Gewürzmischungen nach Constitution, auch Konstitution geschrieben, also nach dem Typ, den die Lehre einem Menschen zuschreibt. Die Mischungen von Alonga World aus München tragen Sanskrit-Namen, die den Geschmack ins Zentrum stellen: Madhura steht für süß, Lavana für salzig.
Wärmende und kühlende Gewürze: eine Frage der Temperatur
In der ayurvedischen Küche teilt man Gewürze auch nach ihrer Temperatur in wärmende und kühlende ein. Wo welches Gewürz landet, hängt von der Quelle ab. Im Geschmack bringen Zimt, Nelke, Ingwer und Pfeffer Süße und Schärfe mit, Koriander und Minze Frische. Wer an einem kalten Tag Chai kocht, greift ohnehin zu den würzigeren, wer im Sommer einen Joghurtdip abschmeckt, zu den frischen.
Geschmacksprofile süß, salzig, warm: die Mischungen im Überblick
Die ayurvedische Küche kennt sechs Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb. Madhura ist die süße Gewürzmischung, Lavana ein Salzgewürz, Chanda eine herzhafte Mischung aus Curryblättern, Senfsamen, Koriander, Bockshornklee, gelben Linsen und schwarzem Pfeffer. Die warme heißt Tola und ist für Kaffee gedacht: Zimt, Süßholz, Kardamom, Nelke und langer Pfeffer. Ein Löffel davon im Filterkaffee oder Kakao gibt der Tasse Charakter. Wer Mischungen mit Süßholz verwendet, liest dazu den Verzehrhinweis auf der Packung.
Traditionelle Rezepturen: Trikatu und andere Klassiker
Trikatu heißt „die drei Scharfen“ und besteht klassisch aus Ingwer, schwarzem Pfeffer und langem Pfeffer. Die Mischung zählt zu den bekanntesten Grundrezepturen der ayurvedischen Lehre: wenige Zutaten, jede mit eigener Rolle.
Masala Mischungen: Anwendung in der Küche
Masala heißt schlicht Gewürzmischung. Die Anwendung ist bei fast allen gleich: die gemahlene Mischung kurz in Öl oder Ghee anrösten, bis sie duftet, und erst dann Zwiebeln, Gemüse oder Linsen dazugeben. So löst sich das Aroma aus dem Pulver. Chai Masala ist die Variante für den Becher, Chanda die für Dips und Linsengerichte.
Superfood Gewürzkombinationen: was der Begriff bedeutet
Superfood ist kein rechtlich definierter Begriff, sondern eine Wortschöpfung des Marketings. Superfood Gewürzkombinationen findest du hier als Mischungen, in denen Gewürze mit anderen Pflanzenzutaten kombiniert sind. Was genau drinsteckt, steht auf der Packung.
Bio Qualität Zertifizierung: was sie bei Gewürzen bedeutet
Bei Gewürzen hat Bio-Qualität einen handfesten Unterschied zu bieten: Nach den EU-Regeln für den ökologischen Landbau dürfen Bio-Lebensmittel nicht mit ionisierenden Strahlen behandelt werden. Bei konventionellen getrockneten Gewürzen ist das in Deutschland erlaubt, sofern es auf der Verpackung steht. Bio heißt hier also auch: unbestrahlt.
Lagerung, Haltbarkeit, Frische: Gewürze verblassen, sie verderben nicht
Licht, Wärme und Luft ziehen Gewürzen die ätherischen Öle aus, und gemahlene Ware verliert schneller als ganze, weil mehr Oberfläche offen liegt. Deshalb Koriander und Muskat ganz kaufen, in dicht schließenden Gläsern dunkel aufbewahren und nicht neben den Herd stellen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist ein Datum für das volle Aroma, kein Verfallsdatum. Probier ein Einzelgewürz und eine Mischung, und bei Fragen zu einem Artikel schreib uns einfach.