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Sonnentor Bio Pfeffer schwarz ganz
Schwarzer Pfeffer ist das meistgehandelte Gewürz der Welt und steht in praktisch jeder Küche – und trotzdem wissen die wenigsten, dass schwarz, weiß und grün dieselbe Beere sind. Ganze Körner für die Mühle sind dabei die einzige Form, in der er sein volles Aroma zeigt.
Wie aus grün schwarz wird
Für schwarzen Pfeffer werden die noch grünen, fast reifen Beeren geerntet, kurz gebrüht und getrocknet. Dabei runzelt sich die Schale und dunkelt nach – das ist der Moment, in dem der typische Pfeffergeschmack entsteht. Weisser Pfeffer entsteht aus denselben Beeren, die man reifen lässt und von der Schale befreit; ihm fehlt deshalb genau das, was schwarzen Pfeffer ausmacht.
Piperin und ätherische Öle
Der charakteristische Geschmack entsteht durch das Zusammenspiel von Piperin und ätherischen Ölen. Piperin liefert die Schärfe und ist hitzestabil, die ätherischen Öle liefern das Aroma und sind flüchtig. Deshalb kann vorgemahlener Pfeffer zwar noch scharf sein, schmeckt aber nach kaum etwas – die Hälfte der Sache ist dann bereits weg.
Frisch gemahlen, zum Schluss
Aus demselben Grund gehört Pfeffer ans Ende der Zubereitung: Über ein fertiges Gericht gemahlen entfaltet er alles, was er hat. Wer ihn eine Stunde mitkochen lässt, behält die Schärfe und verliert den Duft. Ganze Körner in einem Sud oder einer Marinade sind wiederum sinnvoll, weil sie ihr Aroma langsam und kontrolliert abgeben.
Grob oder fein
Die Mahlgrad-Frage entscheidet mehr, als man denkt: Grob gemahlen bleibt Pfeffer als einzelnes Korn spürbar und liefert kleine Schärfemomente, fein gemahlen verteilt er sich gleichmässig und macht ein Gericht insgesamt würziger. Auf einem Steak will man grob, in einer Sauce fein.
Wo er überall hingehört
Praktisch überall: Suppen, Saucen, Fleisch, Fisch, Gemüse, Eier, Salate, Hülsenfrüchte, Käse. Bemerkenswerter sind die süssen Anwendungen – eine Prise auf Erdbeeren, in einer Schokoladencreme oder in einem Lebkuchenteig zeigt, wie gut Pfeffer mit Süsse funktioniert.
Ganze Körner halten lange
Dunkel, trocken und fest verschlossen behalten ganze Pfefferkörner ihr Aroma jahrelang. In der Packung steckt Pfeffer aus kontrolliert biologischem Anbau und sonst nichts; Sonnentor ist ein österreichischer Familienbetrieb aus dem Waldviertel.
Herkunft und Handelsgeschichte
Pfeffer stammt ursprünglich von der Malabarküste im Südwesten Indiens und war über Jahrhunderte eines der wertvollsten Handelsgüter überhaupt – teuer genug, um Seewege zu eröffnen und Städte reich zu machen. Heute wird er in vielen tropischen Ländern angebaut, unter anderem in Indien, Vietnam, Sri Lanka und Indonesien. Dass er inzwischen in jeder Küche steht, macht ihn nicht weniger interessant: Er ist bis heute das meistgehandelte Gewürz der Welt.
Woran man gute Pfefferkörner erkennt
Ein gutes Korn ist schwer, tiefdunkel und gleichmässig gerunzelt. Zerdrückt man eines zwischen den Fingern, sollte der Duft sofort da sein, warm und harzig, nicht dumpf oder staubig. Auch die Größe ist ein Hinweis: Größere Körner stammen von reiferen Beeren und haben in der Regel mehr Aroma. Leichte, hellbraune Körner deuten dagegen auf Ware hin, die zu früh geerntet oder zu lange gelagert wurde.
Die richtige Mühle
Ein Mahlwerk aus Keramik oder gehärtetem Stahl mahlt gleichmässiger als eines aus Kunststoff und lässt sich meist verstellen. Wichtig ist, dass die Mühle wirklich mahlt und nicht nur bricht – sonst entsteht ein Gemisch aus Staub und groben Stücken. Und sie gehört nicht über den dampfenden Topf gehalten: Feuchtigkeit ist der schnellste Weg zu einem verklebten Mahlwerk.
Schwarz, weiß oder bunt
Wer nur eine Sorte im Haus haben will, nimmt schwarzen: Er ist der vielseitigste und der einzige, der in praktisch jedem Gericht funktioniert. Weisser Pfeffer ist die Wahl für helle Saucen und Kartoffelgerichte, wenn keine dunklen Punkte zu sehen sein sollen; bunter Pfeffer die dekorative Variante für Fisch, Käse und alles, was auf dem Teller präsentiert wird. Alle drei ersetzen einander geschmacklich nur teilweise.
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Sonnentor Bio Pfeffer schwarz ganz Produktdetails
Bio Pfeffer schwarz ganz
Pfeffer schwarz*
*aus kontrolliert ökologischer Erzeugung
55 Gramm (g)
Diverse
Sonnentor Kräuterhandelsges. mbH, Sprögnitz 10, 3913 Sprögnitz, Österreich
Sonnentor Kräuterhandelsges. mbH, Sprögnitz 10, A-3910 Zwettl, info@sonnentor.com
AT-BIO-301
Die enthaltenen Zutaten stammen aus EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft
Vor Wärme geschützt und trocken lagern.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum des aktuellen Lagerbestands ist 30.09.2029 oder länger
SON-PFSG
9004145008809
Bewertungen für Sonnentor Bio Pfeffer schwarz ganz
Lässt sich in unserer Pfeffermühle sehr gut mahlen und ist immer frisch
Guter Pfeffer
Wie entsteht schwarzer Pfeffer?
Warum frisch mahlen?
Wann würze ich mit Pfeffer?
Grob oder fein mahlen?
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