Natürliche Hilfe iin den Wechseljahren
Produkte für die Wechseljahre: Tees, Kapseln und Pflanzenstoffe im Überblick
Die Wechseljahre sind eine Lebensphase, und kaum eine wird so gründlich im Netz durchsucht. Wer hier landet, hat meist schon viel gelesen und sucht jetzt Orientierung statt eines weiteren Versprechens. Die Menopause, also die letzte Regelblutung, liegt im Durchschnitt um das 50. Lebensjahr; die Jahre davor und danach gehören dazu. In dieser Kategorie liegen Tees, Kapseln und Tabletten, und dieser Text hilft beim Sortieren.
Symptome Wechseljahre, Hitzewallungen, Schweiß nachts: Suchbegriffe und Rechtslage
„Symptome Wechseljahre“, „Hitzewallungen“ und „Schweiß nachts“ gehören zu den häufigsten Suchbegriffen rund um diese Zeit, ebenso „pflanzliche Mittel“ und „natürliche Unterstützung“. Was sich dahinter im Regal verbirgt, lässt sich nur über die Kennzeichnung ordnen: Ein Tee ist ein Lebensmittel, eine Kapsel mit Pflanzenextrakt und Vitaminen meist ein Nahrungsergänzungsmittel, und manche Salbei- oder Mönchspfeffer-Präparate sind als Arzneimittel zugelassen und tragen eine Packungsbeilage mit Anwendungsgebieten. Die europäische Bewertung pflanzlicher Aussagen ist bis heute nicht abgeschlossen, zu Wechseljahren gibt es für Lebensmittel keine zugelassene Angabe. Fragen zu persönlichen Beschwerden gehören zu Frauenärztin oder Frauenarzt; ein Shop kann das Sortiment ordnen, mehr nicht.
Phytoöstrogene und Soja-Isoflavone: was dahintersteckt
Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die dem körpereigenen Östrogen chemisch ähneln. Die bekanntesten Gruppen sind Isoflavone aus Soja und Rotklee sowie Lignane aus Leinsamen. Wer „Soja Isoflavone“ im Regal sucht, findet sie als standardisierte Extrakte in Kapseln, etwa bei BASIS: Standardisiert heißt, dass der Gehalt eines Leitstoffs auf einen festen Wert eingestellt wird, damit zwei Packungen vergleichbar sind. Das ist ein Merkmal der Herstellung, kein Versprechen. Soja gehört zu den kennzeichnungspflichtigen Allergenen und steht auf der Packung hervorgehoben. Wer Medikamente einnimmt, klärt Pflanzenpräparate vorher in Apotheke oder Praxis.
Macawurzel, Yamswurzel und Mönchspfeffer: drei Pflanzen, drei Herkünfte
Die Macawurzel stammt aus den Hochanden Perus, wo die Knolle aus der Familie der Kreuzblütler oberhalb von 3.500 Metern wächst. Als Pulver oder Extrakt steckt sie in Kapseln mit Vitamin B6, zum Beispiel von Mylily. Die Yamswurzel (Dioscorea) ist eine Knollenpflanze, die in den Yamswurzel-Tabletten von GSE und in den Wild-Yam-Kapseln von BASIS vorkommt. Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) trägt seinen Namen wegen der kleinen, pfefferartig scharfen Früchte; in dieser Kategorie liegt er in Kapseln von BASIS und Doc Nature's, jeweils mit Magnesium kombiniert.
Salbei Wechseljahre und Frauenmantel: Tee richtig ziehen lassen
Unter „Salbei Wechseljahre“ taucht ein Klassiker der Teekräuter auf. Salbei enthält ätherisches Öl; für Tee gilt die Dosierung auf der Packung, bei Extrakten auch die dort genannte Höchstmenge. Frauenmantel hat die schönere Geschichte: Die Blätter halten Tautropfen wie in einem kleinen Mantel, und der botanische Name Alchemilla erinnert an die Alchemisten, die diesen Tau sammelten. Sonnentor führt ihn als Frauenmanteltee im Beutel; Salus und Herbaria bieten Wechseljahre-Tees als Kräutermischungen an. Kräutertee übergießt du mit sprudelnd heißem Wasser und lässt ihn zugedeckt ziehen, dann bleiben die ätherischen Öle in der Tasse.
Vitamine Mineralien: so liest du Kombipräparate
Viele Kapseln hier kombinieren Pflanzenextrakte mit B-Vitaminen und Magnesium. Ob Vitamine Mineralien in einer nennenswerten Menge enthalten sind, zeigt die Nährwerttabelle: Dort steht der Gehalt je Tagesdosis in Prozent der EU-Referenzmenge. Auf jedem Nahrungsergänzungsmittel gehören außerdem die vorgeschriebenen Hinweise zur empfohlenen Tagesmenge, die man nicht überschreiten soll, und zum Aufbewahren außerhalb der Reichweite kleiner Kinder. Eine Kapsel ersetzt keine abwechslungsreiche Ernährung.