Erlebe die Geschmacksvielfalt Italiens
Worauf es bei Pasta und Tomaten wirklich ankommt
Italienisch kochen heißt, wenige Zutaten richtig auszuwählen. Genau deshalb lohnt es sich, bei Pasta und Tomaten einmal genauer hinzusehen – der Unterschied zwischen zwei Packungen, die gleich aussehen, steckt in Details, die auf der Vorderseite selten stehen.
Pasta: die Oberfläche entscheidet
Hartweizengrieß und Wasser, das ist alles. Was daraus wird, hängt am Ziehverfahren: Durch Matrizen aus Bronze gepresste Nudeln bekommen eine raue, matte Oberfläche, an der die Sauce hängen bleibt; glatte, glänzende Nudeln aus Teflonmatrizen lassen sie eher abtropfen. Bei uns stehen Spaghetti von Felicetti, die Bio Käppchen von Alb-Gold – eine schwäbische Form, die sich im Sugo überraschend gut hält – und für alle, die Weizen meiden, die Buchweizen-Spaghetti von Felicia. Über den Filter „glutenfrei" lässt sich das Sortiment entsprechend eingrenzen.
Tomaten: vier Namen, vier Verwendungen
- Pelati sind geschälte ganze Tomaten – für alles, was lange schmort und wo man die Stücke noch sehen will.
- Polpa ist stückig, die praktische Grundlage für eine schnelle Sauce.
- Passata ist passiert, also fein und samtig – die klassische Basis für Pizza, dünn aufgestrichen und nur gesalzen.
- Sugo ist die fertig gewürzte Sauce, die nur noch warm werden muss.
Alle vier führen wir von BioGourmet. Wer die Pizza selbst macht: Passata roh auf den Teig, nicht vorher kochen – im Ofen reduziert sie ohnehin.
Gewürze und das, was Italien nicht kennt
Aglio e olio ist streng genommen keine Sauce, sondern eine Technik: Knoblauch in gutem Olivenöl langsam goldgelb werden lassen, Peperoncino dazu, Nudelwasser als Bindung. Das fertige Pastagewürz Aglio Olio Peperoni von BioGourmet nimmt die Arbeit ab, wenn es schnell gehen muss, und das Bruschetta-Gewürz von foodie & friends braucht nur Tomate, Brot und Öl. Und dann gibt es Zutaten, die kein italienisches Rezept kennt und die trotzdem gut passen – der Bio Schwarze Knoblauch von vita7 zum Beispiel, mild und fast süßlich, weil er wochenlang bei Wärme fermentiert wurde.
Wonach wir auswählen
Bio ist bei uns die Bedingung, nicht die Ausnahme; Bioland, Demeter und Naturland sind über den Filter zu sehen, bei Kaffee, Kakao und Gewürzen achten wir zusätzlich auf Fairtrade. Künstliche Aromen, Geschmacksverstärker und Zuckerzusatz in Tomatensaucen sind für uns Ausschlusskriterien – eine gute Passata braucht Salz und sonst nichts.