Guarana Pulver aus der Natur
Eine Liane aus dem Amazonas und ihre Samen
Guaraná ist eine Kletterpflanze aus dem Amazonasgebiet, botanisch Paullinia cupana. Ihre Früchte sind auffällig: Wenn die rote Schale aufspringt, schaut ein schwarzer Samen aus weißem Fruchtfleisch heraus, was der Pflanze den Beinamen „Augen des Waldes" eingetragen hat. Verwendet werden ausschließlich die Samen.
Wie aus Samen Pulver wird
Die Samen werden geschält, geröstet und gemahlen. Bei den Sateré-Mawé, einem indigenen Volk im brasilianischen Bundesstaat Amazonas, hat das Verfahren eine lange Tradition: Dort wird die gemahlene Masse zu Stangen geformt und getrocknet, von denen bei Bedarf etwas abgerieben wird. Das Pulver, das bei uns im Regal steht, ist die moderne, gemahlene Form davon – und es schmeckt deutlich bitter, was viele überrascht.
Die beiden Produkte im Vergleich
- Das Bio Guaranapulver von Sinfo ist reines Pulver ohne Zusatz. Es lässt sich in Smoothies, Joghurt oder Hafermilch einrühren; ein halber Teelöffel ist eine übliche Menge, mehr macht das Getränk sehr herb. Weil das Pulver nicht vollständig löslich ist, lohnt der Schneebesen.
- Die Trinkschokolade Pur von koawach geht den anderen Weg: Hier trifft Guarana auf Kakao, was die Bitterkeit einbindet. Sie wird mit heißer Milch oder Pflanzendrink angerührt.
Was auf der Packung steht
Guaranasamen enthalten von Natur aus Koffein. Für Lebensmittel, denen Koffein zugesetzt wird, schreibt das Lebensmittelrecht einen Hinweis vor, und der gilt auch hier: Erhöhter Koffeingehalt. Für Kinder und schwangere oder stillende Frauen nicht empfohlen. Die genaue Menge je Portion steht auf dem jeweiligen Produkt – sie unterscheidet sich zwischen purem Pulver und einer Trinkschokolade erheblich.
Wonach wir auswählen
Beide Produkte sind bio-zertifiziert und vegan, das Pulver zusätzlich rohkosttauglich. Bei einer Zutat, die von so weit herkommt, schauen wir besonders auf die Lieferkette – und darauf, dass in der Packung nichts steht außer dem, was draufsteht: bei Sinfo Guarana, sonst nichts.